Was ist Implantologie?

Von Implantologie in der Zahnmedizin spricht man, wenn verloren gegangene Zähne durch künstliche Wurzeln im Kieferknochen ersetzt werden.

 


- einzelne Zähne ersetzen, die zum Beispiel durch Unfall verloren gegangen sind. Dabei ist es nicht notwendig, benachbarte eventuell gesunde Zähne zu beschleifen wie bei der Brückenversorgung und auch das Knochenvolumen des Kiefers bleibt erhalten was unter anderem der Ästhetik dient.

- herausnehmbare Teilprothesen verhindern, indem in die zahnlosen Kieferabschnitte Implantate gesetzt werden die mit festsitzenden Brücken versorgt werden. Es entsteht das Gefühl von eigenen Zähnen, da die Versorgungen fest sind und nur so viel Kiefer bedecken wie die ursprünglichen Zähne auch.

- Totale Prothesen wieder komfortabel befestigen. Das Gefühl von "festen Zähnen" ist ein immenser Gewinn an Lebensqualität. Dies kann jeder bestätigen der das Gefühl von nicht haltenden Prothesen kennt, besonders in der Gesellschaft, sei es beim Essen, Sprechen oder Niesen. Implantate können über Stege oder Druckknöpfe der Prothese den gewünschten Halt geben. Übrigens: Dies gilt unabhängig vom Lebensalter. Sie fühlen sich wieder frei und unbeschwert im Alltag.


Planung - Implantation -Nachsorge

Gerade der ersten Phase gehört ganz besonders viel Aufmerksamkeit denn jeder Patient ist einmalig und jeder Versorgungswunsch ist individuell. Es gilt alle Voraussetzungen zu prüfen und mit in die Planung einfließen zu lassen. Erst dann kann ein zuverlässiger Kostenplan erstellt werden. Stichpunkte sind hier beispielsweise: 3-D Planung und Navigationsschablonen, Knochenaufbau und Kieferhöhlenplastik, Sofortversorgung und Übergangsprothetik.

Ist die Planung erstellt und sind die Kosten besprochen, gilt es die Mundhygiene zu optimieren: Füllungen legen, Parodontitis behandeln und eventuell nötige chirurgische Eingriffe durchzuführen sowie das Implantat-Prophylaxe-Programm zu starten.

Die Implantation selbst wird in der Regel ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt, auf Wunsch auch zusätzlich mit Lachgas oder Analgosedierung. Danach schließt sich die Einheilzeit von 3-6 Monaten an, in der es zum Einwachsen der Implantate in den Knochen kommt bzw. zum Knochenneu- und Umbau. Nach der Implantatfreilegung beginnt dann die prothetische Versorgung, an der sich die Krankenkassen im vorgegebenen Umfang beteiligen. Schließlich ist die Aufnahme in das Implantat-Recall empfohlen, eine regelmäßige Erinnerung zur Kontrolle und Reinigung um Implantatentzündungen zu verhindern und ein langes Implantatleben sicherzustellen.


Dr. Schorch ist von der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) zertifiziert und implantiert seit über 20 Jahren erfolgreich in eigener Praxis. Als anerkanntes BTI- Implantations-Zentrum sind wir besonders mit dem Endoret-PRGF Verfahren vertraut. Dies bedeutet die gezielte Nutzung von körpereigenen Wachstumsfaktoren in Knochenaufbau und Membrantechnik. So können wir in vielen Fällen auf Fremdstoffe bovinen, porcinen oder synthetischen Ursprungs verzichten. Fort- und Weiterbildungen sind selbstverständlich um Ihnen stets den neuesten Stand der zahnärztlichen Implantologie anbieten zu können. In besonders umfangreichen Fällen kooperieren wir mit weiteren Spezialisten um Ihnen ein Optimum an Funktion und Ästhetik, auch in der Implantatprothetik, bieten zu können

 

Video-Erklärung

 

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